Diesen Artikel veröffentlichte Vollossi gestern.
Heute las er einen Artikel von menschenzeitung, welcher sich mit dem Artikel von Duckhome auseinandersetzte.
Dazu muss der Vollossi einfach noch mal etwas sagen.
Die Gegenrechnung, welche der Autor dort aufmacht, ist eigentlich falsch.
Allein schon zum Thema Klassenkasse hätte eine einfache google-Suche ausgereicht, um festzustellen, dass die 30,00 Euro so falsch nicht sind. Berücksichtigt man dann auch noch, dass zum Posten in Foren - unabhängig davon ob Frage oder Antwort - ein gewisse Affinität zum Schreiben dazugehört, kann man sich sehr leicht vorstellen, dass es vielen Eltern so mit den Klassenkassen geht wie beschrieben.
Vollossis Kinder sind zwar schon ein Weilchen aus der Schule, aber Vollossi kann bestätigen, das es genau so ist.
Dann die Meinung zum Büchergeld. Da merkt man, dass der Autor etwas lebensfremd ist. Wir reden von Grundschulen, hier ist der Verschleiß extrem hoch, ergo gibt es hier auch das Büchergeld.
Nächste völlige lebensfremde Ansicht:
Die meisten Schulen bieten zum Schuljahresende auch Basare an, auf denen Schulbücher quasi zum Nulltarif weitergereicht werden.
Das ist richtiger Blödsinn. Und für den Fall, dass es mal so ist und die verschlissenen Bücher tatsächlich feilgeboten werden - lieber Autor woher sollen denn dass die Eltern wissen? Ihr Kind kommt doch erst an diese Schule. Da gibt es diese Infos für die Eltern nicht.
Mal ganz abgesehen davon, dass mit den "gebraucht Materialien" die Kinder auch wieder stigmatisiert werden. Natürlich in keiner Weise so wie von Duckhome beschrieben, aber sie werden stigmatisiert.
Dann schreibt besagter Autor noch über Schulranzen, welche man sich billigst über ebay besorgen könne, schon wieder etwas lebensfremd. Gerade der Autor sollte es wissen: Wer billig kauft, kauft 2x in dem Fall wahrscheinlich 3x. Na da käme dann noch mehr an Euros auf die Eltern zu.
Dann versteigt der Autor sich noch dazu, zu erwähnen, dass es Büchergeld nur gegen Schulbescheinigung gibt, und macht sich darüber auch noch lustig. Und meint ...ja andere Dinge gäbe es auch nur gegen besagte Vorlage.
Ja, der Autor hat ja recht! Super oder?
Aber lieber Autor: Sie verschweigen, dass es darum ja gar nicht geht. Sondern darum, dass man als Eltern erst einmal in Vorleistung gehen muss, um dann nach einer laaaaaaaaangen Bearbeitungszeit einen Teil der Vorleistungen zurück zu erhalten.
Über die Äußerung zu den Schultüten (Zuckertüten) will ich mich hier nicht auslassen, weil das sicher eine Religion ist, zumal ich Ihren anderen Posts entnehme das Bastelei im Grunde Ihre Sache nicht ist und ich diese Aussage daher keinen Glauben zu schenken vermag.
Fazit:
Der Artikel auf menschenzeitung ist auch nichts anderes als Hetze in dem Fall gegen Hartz IV-Betroffene. In was unterscheiden Sie sich also von Duckhome?
In NICHTS.
Sie versuchen die Hetze so, und Duckhome hetzt anders.
Sie verbrämen Ihre Hetze gegen Hartz IV-Betroffene mit Hilfe der Entgleisungen von Duckhome.
Duckhome hetzt gegen den Staat nimmt dabei Hartz IV zu Hilfe und bedient sich bedauerlicherweise eines Vokabulars, welches dazu nun wirklich nicht geeignet ist.
Aber Hetzer sind Sie mit diesem Artikel beide. Da nehmen Sie sich nichts.
Das besonders Schlimme ist, dass es Menschen geben wird, welche Ihre Argumentation als schlüssig betrachten und sich mit auf den Weg der Hetze gegen die Transferleistungsbezieher begeben.
Und andere wieder der Argumentation von Duckhome inhaltlich folgen können und dadurch sich u.U. auch dessen Entgleisungen zu eigen machen.
Eine Frage lieber Autor von menschenzeitung:
Wie sehen Sie sich unter Berücksichtigung o.g. Betrachtungsweise?
Tja und was lernt Vollossi aus all dem?
Man kann immer alles so drehen, wie man es gerade braucht.
Man kann jeden Misstand für seine Zwecke gebrauchen und missbrauchen.
Deshalb will der Vollossi über solche Dinge eigentlich nicht schreiben.
Das ist auch nicht sein Anspruch. Aber Vollossi kann nicht immer ruhig bleiben.
In diesem Sinne
Beste Grüße
Der Vollossi