: Vollossi: 2011

Samstag, 20. August 2011

Update zu Vollossi grübelt über einen Artikel von "Jochen Hoff | Duck­home |"

Diesen Artikel veröffentlichte Vollossi gestern.


Heute las er einen Artikel von menschenzeitung, welcher sich mit dem Artikel von Duckhome auseinandersetzte.


Dazu muss der Vollossi einfach noch mal etwas sagen.


Die Gegenrechnung, welche der Autor dort aufmacht, ist eigentlich falsch.
Allein schon zum Thema Klassenkasse hätte eine einfache google-Suche ausgereicht, um festzustellen, dass die 30,00 Euro so falsch nicht sind. Berücksichtigt man dann auch noch, dass zum Posten in Foren - unabhängig davon ob Frage oder Antwort - ein gewisse Affinität zum Schreiben dazugehört, kann man sich sehr leicht vorstellen, dass es vielen Eltern so mit den Klassenkassen geht wie beschrieben.


Vollossis Kinder sind zwar schon ein Weilchen aus der Schule, aber Vollossi kann bestätigen, das es genau so ist.


Dann die Meinung zum Büchergeld. Da merkt man, dass der Autor etwas lebensfremd ist. Wir reden von Grundschulen, hier ist der Verschleiß extrem hoch, ergo gibt es hier auch das Büchergeld.
Nächste völlige lebensfremde Ansicht:
Die meisten Schulen bieten zum Schuljahresende auch Basare an, auf denen Schulbücher quasi zum Nulltarif weitergereicht werden.
Das ist richtiger Blödsinn. Und für den Fall, dass es mal so ist und die verschlissenen Bücher tatsächlich feilgeboten werden - lieber Autor woher sollen denn dass die Eltern wissen? Ihr Kind kommt doch erst an diese Schule. Da gibt es diese Infos für die Eltern nicht.
Mal ganz abgesehen davon, dass mit den "gebraucht Materialien" die Kinder auch wieder stigmatisiert werden. Natürlich in keiner Weise so wie von Duckhome beschrieben, aber sie werden stigmatisiert.

Dann schreibt besagter Autor noch über Schulranzen, welche man sich billigst über ebay besorgen könne, schon wieder etwas lebensfremd. Gerade der Autor sollte es wissen: Wer billig kauft, kauft 2x in dem Fall wahrscheinlich 3x. Na da käme dann noch mehr an Euros auf die Eltern zu.

Dann versteigt der Autor sich noch dazu, zu erwähnen, dass es Büchergeld nur gegen Schulbescheinigung gibt, und macht sich darüber auch noch lustig. Und meint ...ja andere Dinge gäbe es auch nur gegen besagte Vorlage.
Ja, der Autor hat ja recht! Super oder?
Aber lieber Autor: Sie verschweigen, dass es darum ja gar nicht geht. Sondern darum, dass man als Eltern erst einmal in Vorleistung gehen muss, um dann nach einer laaaaaaaaangen Bearbeitungszeit einen Teil der Vorleistungen zurück zu erhalten.
Über die Äußerung zu den Schultüten (Zuckertüten) will ich mich hier nicht auslassen, weil das sicher eine Religion ist, zumal ich Ihren anderen Posts entnehme das Bastelei im Grunde Ihre Sache nicht ist und ich diese Aussage daher keinen Glauben zu schenken vermag.

Fazit:
Der Artikel auf  menschenzeitung ist auch nichts anderes als Hetze in dem Fall gegen Hartz IV-Betroffene.
In was unterscheiden Sie sich also von Duckhome?
In NICHTS.
Sie versuchen die Hetze so, und Duckhome hetzt anders.
Sie verbrämen Ihre Hetze gegen Hartz IV-Betroffene mit Hilfe der Entgleisungen von Duckhome.
Duckhome hetzt gegen den Staat nimmt dabei Hartz IV zu Hilfe und bedient sich  bedauerlicherweise eines Vokabulars, welches dazu nun wirklich nicht geeignet ist.
Aber Hetzer sind Sie mit diesem Artikel beide. Da nehmen Sie sich nichts.


Das besonders Schlimme ist, dass es Menschen geben wird, welche Ihre Argumentation als schlüssig betrachten und sich mit auf den Weg der Hetze gegen die Transferleistungsbezieher begeben.
Und andere wieder der Argumentation von Duckhome inhaltlich folgen können und dadurch sich u.U. auch dessen Entgleisungen zu eigen machen.


Eine Frage lieber Autor von menschenzeitung:
Wie sehen Sie sich unter Berücksichtigung o.g. Betrachtungsweise?

Tja und was lernt Vollossi aus all dem?

Man kann immer alles so drehen, wie man es gerade braucht.
Man kann jeden Misstand für seine Zwecke gebrauchen und missbrauchen.


Deshalb will der Vollossi über solche Dinge eigentlich nicht schreiben.
Das ist auch nicht sein Anspruch. Aber Vollossi kann nicht immer ruhig bleiben.


In diesem Sinne
Beste Grüße
Der Vollossi  

Freitag, 19. August 2011

Vollossi grübelt über einen Artikel von "Jochen Hoff | Duck­home |"

Heute las der Vollossi einen neuen Artikel von Jochen Hoff | Duck­home |.
Vollossi liest und liest. Vollossi grübelt.
Und sagt sich ja das, ist schlimm.
Ja fragt sich der Vollossi - was ist denn so schlimm? Der Beitrag? Oder das man so etwas überhaupt schreiben muss?


Extrem schlimm ist, die völlige Entgleisung des Autors im Bezug des Herstellen eines Vergleiches mit dem 3. Reich - hier der Judenstern - Vollossi hält das für abartig.


Schlimm ist, dass die Zahlen tatsächlich so in etwa stimmen wie dort recherchiert.
Schlimm ist, dass dieses System Leute verbrochen haben, welche scheinbar völlig jenseits dieses Lebens stehen.
Etwas mehr lebensnähe stünde diesen Menschen wirklich nicht schlecht.


Deshalb meint der Vollossi, dass es wirklich übel ist, dass solch ein Beitrag überhaupt entstehen muss.


Den etwas drastischen schriftstellerischen Entgleisungen, welche aus den Fakten dann folgt, kann sich Vollossi natürlich nicht immer anschließen, da Vollossi sich immer bemüht doch noch das Gute im Menschen zu finden. Gut das gelingt nicht immer, aber Vollossi bemüht sich.


Vollossi ist natürlich bewusst, dass Hartz IV den Menschen erst interessiert, wenn es ihn persönlich betrifft. Das ist nicht schön, ist aber leider so. Wir sind eben - noch - so. Aber jeder sollte Leser sollte doch mal darüber nachdenken, wie schnell es u.U. auch ihn treffen kann. Und evtl. - sollte er dazu in der Lage sein - etwas mit tun um dieses wirklich nicht humane System zu ändern, oder noch besser abzuschaffen.
Vollossi meint: 
Es wäre endlich an der Zeit.
Wenn Vollossi Betroffene so berichten hört, beschleicht ihn manchmal so die Ahnung, dass in den Behörden, welche die in Hartz IV Abgerutschten abfertigen (anders kann man es sicher nicht nennen - wobei sicher Ausnahmen die Regel bestätigen), sehr oft Menschen mit einem gewissen Hang zu Sadomasochismus beschäftigt werden. 
Anders sind Vorkommnisse, welche Betroffene Vollossi berichteten nicht zu erklären.




Nun ist Vollossis Blog kein Blog für oder gegen Hatz IV, aber Gedanken machen kann man sich schon mal darüber.
Und so ist dieser Beitrag mal etwas anders geworden, als sonst von Vollossi gewohnt.
Man kann diesem Thema bei aller Liebe mit der sonst gewohnten Leichtigkeit eben nicht beikommen.


Und das nervt den Vollossi wirklich.


Und das sich jetzt der Vollossi mit diesem Artikel noch ein Update veröffentlichen muss, nervt ihn noch mehr. 

Freitag, 12. August 2011

Vollssi trauert- er sehnt sich nach vergangenen Jahren


Die Lady des Hauses hatte fürchterlichen Appetit auf heiße Leber- und Blutwürstchen mit Kartoffelmus und Sauerkraut.
Da traf es sich gut, dass ich mich mit meiner Besten gerade auf einem großen Wochenmarkt erging.
Hier sollten wir doch fündig werden.
Nach dem erfolglosen Besuch einiger Stände mit Fleischwaren wurden wir bei dem Verkaufsstand eines Metzgers aus unserer Region doch noch fündig.
Hier hießen die Leberwürstchen allerdings Semmelwürste. Na - dachten wir uns: Warum nicht?
Also Semmelwürstchen und Blutwürstchen (die hießen tatsächlich auch noch so) gekauft, eingepackt und auf ein deftiges Essen gefreut.


Im trauten Heim angekommen, machten wir uns gegen Abend an die Kreation der guten alten Hausmannskost.
Gelang auch alles Kartoffelmus mit Knoblauch, Sauerkraut, wie es der Ossi eben kennt, die Würstchen wurden auch noch allein heiß und platzten auch nicht.


Dann der Genuss der Kreation.
Doch was mussten wir Grausiges erleben:
Kartoffelmus und Sauerkraut mundeten, wie es sein soll, aber die Leberwürstchen genannt Semmelwürstchen verdienten die letzte Bezeichnung vollständig. Es schmeckte tatsächlich wie ungewürzter heißer Semmelbrei – unglaublich.
Die Blutwürstchen hätte man auch umbenennen müssen:
In Brotwürstchen. Denn genauso sahen diese aus und schmeckten auch so.
Heißen, ungewürzten Semmel- und Brotbrei hätten wir auch billiger haben können.
Von unseren Kindern mussten wir uns auch noch anhören, welch seltsame Gelüste wir doch hätten.
Allen Beteuerungen, dass es früher anders schmeckte, wurde natürlich kein Glauben geschenkt.


Wo sind sie hin die Zeiten, in denen der Metzger tatsächlich auch das verkaufte, was der Ossi kennt?
Und von denen der Vollossi ganz sicher weiß, wie es schmecken soll und muss.
Diesen guten, alten Zeiten trauert der Vollossi intensiv nach.

Der Vollossi grübelt



Vollossi war diese Woche biddeln (in Einkaudspassagen schlendern, Schaufensterbummel machen und evtl. einkaufen).
Da stellt er fest, dass bei Bekleidung die allgemeine Wirtschaftskrise auch schon angekommen ist.
Geschäfte, welche sonst den Überfluss modeschöpferischer Kreativität präsentieren, versuchen krampfhaft Bekleidungsständer derart zu platzieren, dass dem Vollossi eine prall gefüllte Verkaufsfläche vermittelt wird.

© by gabi-schoenemann www.Pixelio.de
Gut hier grübelt Vollossi noch nicht über kommende Verhüllungsprobleme seines Astralkörpers.
Also nimmt er das hin und biddelt weiter.
Auf zum nächsten Erlebnis.
Er kommt zu einem Haus mit einem Logo einer kurzen Kombination aus 2 Buchstaben von a,b,c.
Hier schaut er und befühlt und sucht….und bleibt an einem Artikel hängen, der ihn fasziniert.
Das Design ist einzig.
Hemd mit Kapuze – in einem Kragen derart verschließbar, dass diese innen wieder herauskommt.





Ja Sinn und Design müssen sich einem Vollossi nun nicht erschließen und sind daher eher subjektiv, aber dann fängt Vollossi doch an zu grübeln:
Es entdeckt ein Etikett auf welchem sinngemäß zu lesen steht:
Wir (die kurze Kombination aus 2 Buchstaben von a,b,c) leisten einen Beitrag zum Umweltschutz.
Waschen Sie das Bekleidungsstück (Anmerkung des Autors – ja wir befinden uns im textilen Bereich) bei niedrigen Temperaturen und hängen sie es zum Trocknen auf.
Das versteht er nicht.
„Ja - was sonst?“ grübelt der Vollossi, „soll ich denn damit tun?“
Unnötig zu erwähnen, dass besagter Artikel nur bei 30° gewaschen werden soll und nicht für Trockner geeignet war.
Der Vollossi will jetzt nicht mehr.
Er wendet sich der Jagd nach Gütern des täglichen Bedarfs zu.
Tomaten möchte er heute verspeisen.
Gedacht – gekauft…würde man meinen.
Nein! Beim Vorsatz blieb es vorerst.
Denn das Unglaubliche passierte. Der Vollossi bekam beim Discounter seines Vertrauens tatsächlich explizit runde Tomaten angeboten.

© by michael-leps / www.Pixelio.de

Was nun? Gibt es auch andere Tomaten?
Also mal schnell um die Ecke zum Internet.
Der Vollossi liest und begreift schnell und erfährt, dass mit 70% die runde Tomate die Verbreitetste der Welt sei.
Zurück zum Discounter. Jetzt will er etwas besonderes.
Er will das erste mal im Leben eine eckige Tomate probieren. Und wird ausgelacht.
Jetzt grübelt der Vollossi nicht mehr.
Nein, er ist verzweifelt.

© by paul-georg-meister / Pixelio.de

Was den Besucher interesiert?



© by Daniela B / www.Pixelio.de
In den 70ziger Jahren ergab eine breit angelegte Studie zur Versorgungssituation im jetzigen Mecklenburg-Vorpommern, dass Erwachsene wesentlich mehr Grundnahrungsmittel benötigen als Kleinkinder und Heranwachsende.
Der interessierte Besucher fragt sich bestürzt: “ist das heute auch noch so?”
Wir wissen es leider auch nicht.
Aber wir sind dabei das zu eruieren und werden demnächst darüber berichten.

Der Vollossi hinterfragt das Ehrenamt



© by s-hofschlaege / www.Pixelio.de
Ehrenamt. Was ist das eigentlich?
Im Normalfall ein Amt, welches für den Ausübenden eine Ehre darstellt, es auszuüben und auszufüllen…………..Würde man annehmen.
Heute ist es verkommen zum Hilfsdienst für Dinge, welche der Staat nicht mehr leisten kann oder will.
Sinnigerweise wird derzeit Ehrenamt gleichbedeutend mit Freiwilligenarbeit oder Bürgerschaftliches Engagement verwendet.





Das Ehrenamt ist heute vielfach ein Jobvernichter geworden.
Rund um das Ehrenamt sind heute Datenbanken in Massen entstanden.
Man könnte meinen, eine ganze Industrie beschäftigt sich damit.
“23 Millionen bürgerschaftlich Tätige und rund 14.400 Stiftungen leisten einen wertvollen Beitrag. Meist außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung helfen sie direkt und wirksam”, heißt es.
Rechnet man das in Arbeitsstunden oder gar Euro um, tut sich vor einem plötzlich ein enormer Wirtschaftsfaktor auf. Und es ist klar ohne geht unser System vor die Hunde.
Die Frage ist eigentlich, warum es so weit kommen musste?
Warum verlässt sich der Staat auf das freiwillige Engagement seiner Bürger?
Hier stiehlt man sich bewusst aus der Verantwortung.
Staatliche Stellen verweisen auf die Freiwilligen Verbände, wenn mal Not an Mann oder Frau ist. Der Vollossi hörte schon davon, dass dieses gar mit einer gewissen Häme geschehen sei.
Das allein könnte eine Ausnahme sein, aber da gerade das auch öffentliche Meinung ist, ist es sehr düster bestellt um unser Land.
Damit den Vollossi hier keiner falsch versteht; er redet nicht wider das Ehrenamt.
Er stellt auch nicht das sehr große Engagement der 23 Millionen Freiwilligen in Frage.
Er fragt sich nur ob all denen bewusst ist, dass sie unter Umständen Arbeitsplätze ihrer Mitmenschen vernichten oder gar nicht erst entstehen lassen.
Es gibt ehrenamtliche (freiwillige) Tätigkeiten, welche der Vollossi durchaus für sinnvoll und auch nicht durch den Staat für ersetzbar hält, so z.B. Übungsleitertätigkeiten im Sport (hier ginge ohne das Ehrenamt gar nichts).
Aber ehrenamtliche (freiwillige, unbezahlte)Tätigkeiten im Rahmen von Seniorenhilfe, Hilfe in   Jugendeinrichtungen oder gar in der Landschaftspflege hält der Vollossi für mehr als kritisch und grenzwertig im Sinne der Vernichtung bzw. Nichtschaffung von Arbeitsplätzen
Exkurs:
Auf der anderen Seite ist die “Dunkelziffer” der anderen Ehrenamtlichen, wie etwa Krankenpflege, Kinderziehung oder schlichte Nachbarschaftshilfe  z.B Einkaufen gehen, Hilfe bei der Haushaltspflege usw. sehr hoch. Während das “offene” Ehrenamt über die Maßen gelobt wird, finden die “Dunkelziffer” ehrenamtlich Tätigen selten Anerkennung.

Und so ist es wie immer und überall auch hier:
Es gibt ehrenamtliche und ehrenamtlichere, letztere haben bei ideeller sowie finanzieller  Anerkennung die Nase vorn.
Mehr mit Liebe und Danke belohnt werden die “Dunkelziffertätigen”.
Es ist wie immer ungerecht und auch nicht richtig.

Das schlimme eigentlich ist, dass sich die freiwillig Tätigen nach getaner Arbeit sehr gut fühlen ob des Gefühls etwas richtiges, wichtiges und erhebendes geleistet zu haben.
Und hier ist das Problem:
Das Gefühl trügt nicht.
Im Hochgefühl übersieht man leider nur die angesprochenen Dinge.

Vollossis Hoffnungsträger - die FDP und Herr Rößler




Ja nun hat auch der scheinbar letzte unbekannte, unerkannte und selbst ernannte Fürirgendwasexperte der Spaßpartei FDP erkannt, zu was ein Sommer, respektive ein Sommerloch da ist.
Richtig!
Um seltsamste Dinge über etwas von sich zu geben, für die man vermeintlich DER Experte sei.
Das ist für Vollossi ja schon fast grausam zu lesen.Vollossi möchte jetzt nicht über die seltsamen Verlautbarungen der FDP-Clique (oder ist es doch noch eine (uhaaagrrr-Volkspartei?) herziehen.Das erledigen Andere für ihn.
Vollossi ärgert sich darüber auch nicht.Vollossi ist eigentlich begeistert über das, was FDP so darstellt, und wie der neue ÜberallesFDPrößler die FDP leitet und ihr ein neues Gesicht gibt.
Der Neuerer der FDP gibt dem Vollossi endlich wieder die Hoffnung, dass die FDP endlich das wird, was sie eigentlich nach Vollossis Meinung sein sollte:
Eine Partei, welche bei den Wahlergebnissen unter "Andere" gerade mal erwähnt wird.
So gesehen - ja die FDP hat Hoffnungsträger :-)

Donnerstag, 11. August 2011

Vorzeigevollossi



Ich und meine Frau am Schleppen von Müll, Recyclingmaterialien, Leergut und anderen Dingen.


Kommt ein Nachbar vorbei und fragt:
“Kann ich Euch helfen?”  Selbstverständlich konnte er.
Gesagt - getan. Wir kommen zur Haustür und er hält bepackt wie er ist meiner Frau die Tür auf.
Meine Frau: “Danke mein Guter” Er (der Nachbar):” Für Dich doch immer”.
“Schleimer!” entfährt es meiner Edlen.
“Nein “, meint der Nachbar, “Das, das(!) ist meine sehr gute Ossi-Erziehung”


Exkurs:
© by Multipla / www.Pixelio.de
Ob die Nähe der abgebildeten Containers zu einem nicht genannten Textil-Discounter irgendwelche Assoziationen hervorruft?
Keine Ahnung.
Aber ein beklemmendes Gefühl beschleicht mich schon.
Sehr kurze Wege?
Oder ist das gar die Quelle?
Ich hatte schon einmal ein Dejavue.
Mitten im Raum ein Ständer mit Winterjacken. Daran professionell gedruckte Warnhinweise, dass man mit den an der Jacke zum Verschluß angebrachten Druckknöpfen sehr vorsichtig umgehen solle, denn Sie könnten abfallen.
Kostenpunkt der Jacke - sehr günstige 14,95 Euro.

Womit mir dann klar war  - in einer Kleiderspende war ich nicht.
Ob es sich um eine interne Spendenaktion handelte, war nicht erkennbar.
Gut das kann alles Zufall sein.
Das Ausrutschen am Morgen auf einem Hundehäufchen kann auch Zufall sein, wenn dass aber jeden Morgen passiert, sollte man sich schon mal Gedanken machen. Oder?